Veranstaltungen

Besuchen Sie unterhaltsame Veranstaltungen und sehenswerte Ausstellungen im Haus Schulenburg in Gera. Das einzigartige Ambiente wird Sie begeistern.

04.07.2026
Ausstellungseröffnung

Am 4. Juli 2026 eröffnet im Haus Schulenburg die Ausstellung „Papiergedichte – Fotografien – Visionen: Volker und Lester Kielstein im Dialog“.
Die Ausstellung ist anlässlich des diesjährigen Jubiläums „30 Jahre Restaurierung Haus Schulenburg“ der Jahreshöhepunkt. Sie ist integriert in die im März eröffnete Ausstellung „Haus Schulenburg – ein europäisches Kulturgut“.

Zur Eröffnung um 18 Uhr in der Straße des Friedens 120 in Gera werden Volker und Lester Kielstein anwesend sein.
„Es ist eine etwas andere Ausstellung“, freut sich Volker Kielstein, der mit seinen Arbeiten dieses Mal vom Kurator zu einem der beiden Protagonisten wird. „Wir hoffen auf ein nettes Publikum, einen schönen Austausch über allerlei Themen an einem hoffentlich schönen Sommerabend bei Getränken, Snacks und Musik.“
Für ihn sei die Ausstellung ein „generationsübergreifendes Gespräch über Kunst, Erinnerung und visuelle Sprache.“, ergänzt Lester Kielstein. Seit seiner Kindheit hat er die Wiederherstellung von Haus Schulenburg verfolgen können. Er hat zahlreiche Ausstellung selbst erlebt. Nun kommt er als Künstler zurück. Beide freuen sich über das gemeinsame Projekt.

Was erwartet das Publikum:

Volker und Lester Kielstein sind Großvater und Enkel. Beide trennen 60 Jahre. Was sie verbindet ist die Liebe zur Kunst und die Vision, Haus Schulenburg gemeinsam mit der Familie weiter zu führen. Für die neue Ausstellung öffnen beide ihre privaten Archive.

Im Leben von Volker Kielstein als Arzt, Klinikleiter und Geschäftsführer gab es immer wieder Perioden, in denen er sich Zeit für seine Papiergedichte nahm. Als Student zur Erprobung abstrakter Ausdrucksmittel und Werbung für studentische Veranstaltungen, dann detaillierte Zeichnungen, Linoldrucke zum Jahreswechsel und zu besonderen Anlässen, geprägt von spielerischer Fantasie und hintergründiger Ironie. Besonders bevorzugt er Collagen aus Papieren, Werbung, Holzstichen und diversen Materialien. Dabei geht es um den Reiz surrealer Verknüpfungen von sich fremden, am besten aus verschiedenen Epochen stammenden Bildelementen, die sich zu neuen Inhalten verdichten. Die Papiergedichte spiegeln Situationen, Stimmungen, Überzeugungen und Gedanken an geliebte Menschen wider. Volker Kielsteins Arbeiten, auch seine größeren Collagen sind nur wenigen Freunden bekannt und wurden bisher nur zweimal öffentlich gezeigt.

Lester Kielsteins steht wesentlich mehr in der Öffentlichkeit. Seine fotografische Praxis bewegt sich zwischen Dokumentation, künstlerischer Forschung und persönlicher Erzählung. Seit seinem Studium an der École cantonale d’art de Lausanne (ECAL) arbeitet er an Langzeitprojekten, die Migration, politische Räume und gesellschaftliche Umbrüche in Europa untersuchen. In der Ausstellung zeigt Lester eine Auswahl seiner freien und kommerziellen Arbeit. Dazu gehören neben Dokumentations- und Landschaftsfotografien, Arbeiten für namhafte Modemarken. Lesters Arbeiten erlangen in der Kunstszene immer mehr Beachtung.

„Papiergedichte – Fotografien – Visionen: Volker und Lester Kielstein im Dialog“: Die moderne Technik der Fotografie trifft auf Schere, Kleber, Pinsel, Farbe und Papier.

Haus Schulenburg ist nicht nur Museum. Es ist ein von Henry van de Veldes 1913/14 geschaffenes Gesamtkunstwerk mit einer inzwischen wechselvollen Geschichte, die in Haus und Garten erlebbar und in den Ausstellungen sichtbar wird. Von 1996 bis in die Gegenwart wurde Haus Schulenburg von Rita und Volker Kielstein originalgetreu restauriert und von der Familie weiterhin gemeinsam gepflegt und ergänzt. Mehrere nationale und internationale Auszeichnungen sind das Ergebnis dieser mühevollen Arbeit: Unter anderem der Europäische Kulturerbepreis.

07.03.2026
neue Ausstellung eröffnet

Seit Samstag, 07.03.2026 ist die erste Ausstellung im Haus Schulenburg 2026 mit dem Titel „Haus Schulenburg – ein europäisches Kulturgut“ eröffnet. In dieser Ausstellung werden das Gebäudeensemble und die Sammlungen in den Mittelpunkt gerückt und  die vergangenen drei Jahrzehnte Rekonstruktion sowie die Museumsschätze, die inzwischen Objekte von historischer, künstlerischer und wissenschaftlicher Bedeutung sind, beleuchtet. Unsere Ausstellung zeigt nicht nur das Werk Henry van de Veldes im Zentrum der frühen Europäischen Moderne, sondern auch sein Wirken und seinen Einfluss bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts hinein, neu geordnet und erweitert.
Anlässlich der Eröffnung der Ausstellung rückt auch der MDR mit einem Beitrag das Haus Schulenburg und das 30-jährige Schaffen der Familie Kielstein um den Erhalt dieses Jugendstil-Kleinods in den Focus.


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