Über 100 Jahre ist Haus Schulenburg alt und seit ein paar Jahren ein großes Erlebnis für Kunst- und Architekturliebhaber.

Bauhauswegbereiter Henry van de Velde hatte Haus und Garten zu Beginn des 20. Jahrhunderts mit vielen Details für Paul Schulenburg erdacht, Rita und Volker Kielstein haben es seit 1996 nach originalen Bauplänen und Befunden genauestens wieder hergestellt und dafür 2012 den Thüringer Denkmalschutzpreis erhalten.

 

 

Fast ein Jahr lang war die Ausstellung „bau1haus – die Moderne in der Welt“ im Henry van de Velde – Museum zu sehen. Die 50 großformatigen Bilder des Fotografen Jean Molitor zeigten bis Ende März 2017 erstmals in dieser Auswahl die weltweite Verbreitung der Architekturmoderne.

Mit der offiziellen Staatskunst der DDR („Sozialistischer Realismus“, „Bitterfelder Weg“ etc.) geriet nach der politischen Wende das Werk von mindestens zwei Künstlergenerationen, die abseits des verordneten Denk-, Moral- und Formenkanons standen, in den Hintergrund. 

Im April eröffnete im Haus Schulenburg die Ausstellung „GRAFIK in der DDR – MEDIUM der FREIHEIT“, die bedeutende Arbeiten dieser Künstlergenerationen in den Mittelpunkt rückt.

(Impressionen der Ausstellungseröffnung)