17.08.2018 bis 15.02.2019

In der DDR knüpfte vor allem die Kunsthochschule Burg Giebichenstein in Halle an das Bauhaus an. Ihren Ursprung hatte diese Traditionslinie im Wirken zahlreicher Bauhäusler, die nach der Schließung der Weimarer Einrichtung nach Halle wechselten. Eine Generation später entwickelte Lothar Zitzmann, der ab dem 1960er Jahren dort eine Professur für das künstlerische Grundlagenstudium inne hatte, sogar eine eigene Gestaltungslehre, die das Programm aus der Bauhauszeit weiterentwickelt.

Herrmann Glöckner, Max Lachnit                                 Ingo Kirchner

Doch auch an der Kunsthochschule Berlin-Weißensee und an anderen Orten wirkten in den Nachkriegsjahren Bauhausschüler, die Einfluss auf die Ausbildung nahmen. Dort ausgebildete bildende Künstler, Bildhauer, vor allem aber Formgestalter fühlten sich in ihrer Arbeit als unmittelbare Nachfolger des Bauhauses.

Die Ausstellung in den Räumen und im Park des Hauses Schulenburg in Gera spannt den Bogen von den 1950er Jahren bis in die heutige Zeit. Vorgestellt werden Arbeiten der Maler und Grafiker Ingo Kirchner, Günter Hornig, Peter Sylvester, Veit Hoffmann, Jürgen Schieferdecker, Hermann Glöckner, Dieter Tucholke und Friedrich Kracht, des Metall- und Emaillegestalters Hartmut Senf, des Baugestalters Bruno Groth, der Textilgestalterin Margitta Leihbecher sowie Plastiken von Max Lachnit, Volkmar Kühn, Frithjof Kühne, Ralf Eck, Thomas Lindner, Heidrun Feistner,  Robert Krainhöfner und Arbeiten weiterer Künstler.

Frithjof Kühne                                      Volker Kielstein